Legion zurück auf der Siegesstrassee

Nachdem man im Hinspiel in Lugano den Sieg in den Schlussminuten noch komplett aus der Hand gegeben hatte und ohne Punkte nach Hause reisen musste, war die Ausgangslage klar: Gegen den Tabellenletzten aus dem Tessin galt es, sich für die peinliche Hinspielniederlage zu revanchieren.

Die Vorzeichen in der Trainingswoche waren allerdings alles andere als optimal. Zahlreiche Ferienabwesenheiten sorgten für eine durchzogene Vorbereitung. Pünktlich zum Spieltag waren die meisten Spieler zwar wieder zurück, hatten in den Tagen zuvor aber eher den Ski- als den Unihockeystock in der Hand. Davon liess sich die Legion im Spiel jedoch wenig anmerken.

Von Beginn weg trat man dominant auf und machte klar, wer spielerisch die bessere Mannschaft ist. Dennoch hatte man im ersten Drittel auch mehrfach Glück – Lugano kam durch Kontersituationen zu gefährlichen Abschlüssen, die nur dank mehreren Big Saves von Janic Lepri entschärft werden konnten. Offensiv erspielte sich die Legion zwar Chancen, scheiterte jedoch einmal mehr an der eigenen Chancenauswertung. So endete das erste Drittel torlos, obwohl die Legion insgesamt klar überlegen war.

Die Pausenansprache zeigte Wirkung. Bereits nach 30 Sekunden im zweiten Drittel erlöste David Jauner sein Team mit dem verdienten Führungstreffer. In der 36. Minute bot sich der Legion im ersten Powerplay die Möglichkeit, das Skore weiter auszubauen. Trotz guter Ansätze und einiger Abschlüsse fehlte es jedoch an Konsequenz und Zielstrebigkeit. Das Überzahlspiel blieb insgesamt zu harmlos. In der letzten Minute des zweiten Drittels griff dann aber der berühmte Ketchup-Effekt: Innerhalb von nur vier Sekunden erhöhten Tim Dauwalder und Lukas Meindl auf 3:0 zur zweiten Drittelspause.

Zu Beginn des Schlussabschnitts musste die Legion nach einer Zweiminutenstrafe gegen Manuel Peterhans erstmals in Unterzahl antreten. Im darauffolgenden Powerplay gelang Lugano zwar der Ehrentreffer, doch dieser brachte keine echte Spannung mehr ins Spiel zurück. Die Legion kontrollierte die Partie weiterhin und stellte am Ende mit zwei weiteren Treffern den souveränen 5:1-Heimsieg sicher. Das Resultat hätte bei besserer Effizienz durchaus höher ausfallen können – doch Sieg ist Sieg.

Einen Wermutstropfen gab es dennoch: U21-Junior Tim Saltzer verletzte sich im letzten Drittel. Die ganze Legion wünscht ihm eine gute und schnelle Genesung.

Nächste Woche geht es zum Sonntagsbrunch nach Sarnen: Die Legion tritt um 11:00 Uhr auswärts zum zweitletzten Ligaspiel gegen Ad Astra Obwalden an.

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