Dem Herren 1 gelingt der Befreiungsschlag

Nach zuletzt zwei Niederlagen war das grosse Ziel am letzten Sonntag, 9.11.2025, in der Mülimatt wohl jedem Legionär klar: Zurück auf die Siegesstrasse finden. Man wollte sich auf die eigenen Stärken berufen und diese endlich wieder mit Überzeugung ausspielen.
Das erste Drittel begann allerdings alles andere als nach Wunsch: Trotz mehr Spielanteilen lag unsere Legion nach acht Minuten schon zwei Treffer im Rückstand. Bär und B. von Wyl konnten zum 0:2 für die Gäste reüssieren. Nach rund 10 Minuten meldete Saggiorato einmal mehr seine Ambitionen an und verkürzte zum 1:2 auf Pass von M. Peterhans. Kurz vor der Pause glich Buck das Spiel per Penalty aus und rettete dieses erste Drittel für die Legion Wasserschloss. Das Trainerduo Schoop/Affolter schien in der Pause den richtigen Ton angeschlagen zu haben, denn das Mitteldrittel war ganz klar geprägt durch das Heimteam. Nachdem Saggiorato zur erstmaligen Führung für die Ostaargauer treffen konnte, wanderte B. von Wyl, der sich im ersten Drittel noch unter die Torschützen reihen konnte, auf die
Strafbank. Im Überzahlspiel konnte sich N. Peterhans endlich für seine harte Arbeit vor dem Tor belohnen: Er verwertete einen Abpraller nach einem Abschluss von G. Baumgartner. Dieses Tor leitete die beste Phase des Heimteams an diesem Abend ein. In der vier Folgeminuten konnten nacheinander Steiger (Leu), G. Baumgartner (Meindl) und de Vries (Meindl) den Ball im Netz unterbringen. 7:2 für die Legion Wasserschloss. Den Schlusspunkt im zweiten Drittel setzte Vorbereiter Meindl dann selbst. Nach
erfolgreichem Pressing traf er zum 8:2 auf Pass von S. Baumgartner.
Im Schlussdrittel schenkten unsere Herren den Gästen aus der Zentralschweiz wieder etwas mehr Raum. Zuerst ging es aber weiter wie im Mitteldrittel. 47 Sekunden nach Wiederanpfiff konnte de Vries zum 9:2 treffen. Kurz darauf traf Jauner auf Pass von Junior Saltzer und machte das «Stängeli» voll. Auf den Anschlusstreffer durch C. von Wyl hatten die Legionäre natürlich direkt eine Antwort parat. Das im Training regelmässig geübte Set-Play nach dem Bully ging auf und Steiger versenkte den Ball per Volley auf Pass von Buck im Netz. Das nächste Tor für das Heimteam ist kaum in Worte zu fassen. Für Unihockey LWS traf Dominik Bumbacher wie es wahrscheinlich nur Dominik Bumbacher kann. Ich würde gerne erklären, wie es genau geschehen ist, doch das ist wohl nicht möglich. Wenig beeindruckt zeigten sich aber die zwei üblichen Verdächtigen auf Seite der Sarner: B. von Wyl verkürzte erneut auf Pass von Altmeister Arvidsson. In der Folge nahmen sich die Innerschweizer aber direkt selbst wieder den Wind aus den Segeln und Saggiorato traf in Überzahl auf Pass von Buck. Nachdem das Duo B. von Wyl/Arvidsson wieder antwortete, setzte Jauner den Schlusspunkt auf diese Affiche. Nach einem langen Befreiungsschlag tauchte der junge Nussbaumer alleine vor dem Obwaldner Torhüter auf und verlud ihn mit einer einfachen Täuschung.
Mit diesem deutlichen 14:5-Heimerfolg meldet sich die Legion zurück. So konnten sich unsere Legionäre nicht nur der Frust von der Seele schiessen, sondern auch ihre Ambitionen, um den Gruppensieg mitzudiskutieren, wieder anmelden. Weiter geht es am nächsten Sonntag mit dem letzten Spiel der Hinrunde bei den Zürich Oberland Pumas. Angepfiffen wird die Partie um 18:30 in der MZTH Hermetsbüel in Hittnau.

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