Das Herren 1 schlägt auch im zweiten Saisonspiel zu
Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen Uster 2 stand am Samstagabend die zweite Meisterschaftspartie auf dem Programm. Die Reise führte unsere Legion nach Eschenbach im Kanton Luzern. Ein Ort, der nicht nur für seine malerische Landschaft, sondern auch für die angeblich grösste Fasnachtsgesellschaft des Landes bekannt ist. Ob das ein gutes Omen für ein torreiches Spiel war? Wir werden sehen.
Wie gewohnt traf man sich knapp zwei Stunden vor Spielbeginn, um die perfekte Vorbereitung sicherzustellen. Die Stimmung war konzentriert, die Mission klar: die nächsten drei Punkte für den angepeilten Wiederaufstieg sollten her.
Erstes Drittel
Von Beginn an tastete man sich vorsichtig in die Partie, doch die ersten beiden Chancen gehörten den Legionären. In der achten Spielminute startete Buck allein auf das gegnerische Tor, wurde jedoch regelwidrig gestoppt. Der fällige Penalty wurde von Saggiorato übernommen, doch im gewohnten Zorro-Manöver wollte der Ball nicht den Weg ins Tor finden. Weitere Abschlüsse blieben ebenfalls ungenutzt. Stattdessen ging Eschenbach wenig später nach einem Standard mit 1:0 in Führung. Danach flachte das Geschehen etwas ab, sodass es mit diesem Resultat in die erste Pause ging.
Zweites Drittel
Die Stimmung in der Kabine war trotz Rückstand ungebrochen, denn man wusste, die klar besseren Chancen lagen bislang auf Seite der Legion. Doch es kam anders, nur vier Minuten nach Wiederanpfiff nutzte Eschenbach einen perfekt gespielten Steckerpass und erhöhte auf 2:0. Und es kam noch dicker. Ein Eigenfehler in der eigenen Zone führte zum 3:0 nach 26 Minuten. Ein bitterer Moment, der jedoch sofort nach einer Reaktion verlangte.
Diese kam in Überzahl. Nachdem Verteidiger Weibel vom Stock eines Luzerners im Gesicht getroffen wurde gab es 2 plus 2 Minuten Powerplay. Saggiorato übernahm Verantwortung und mit einem Doppelschlag war die Legion plötzlich wieder im Spiel. Dass der verschossene Penalty noch an ihm nagte, war da kaum mehr spürbar. In der 34. Minute folgte der Ausgleich. G. Baumgartner verwertete einen herrlichen Querpass von Dauwalder zum 3:3.
Doch das Drittel hatte noch mehr Kuriositäten parat. Eineinhalb Minuten vor Schluss segelte ein Distanzschuss aus der eigenen Hälfte wie eine Bogenlampe hinter Goalie Bonadei ins Netz. 4:3 für Eschenbach. Die Antwort liess aber nicht lange auf sich warten. Nur Sekunden später drosch M. Peterhans einen Slapshot von der Mittellinie im NHL-Stil ins Ängeli. 4:4, Pausentee.
Drittes Drittel
Coach Schoop stellte die Linien um und liess fortan mit zwei Blöcken spielen. Ein Schachzug der sich sofort auszahlte. Bereits nach fünf Minuten überraschte ein schnell ausgeführter Freistoss die Luzerner, Buck schoss eiskalt zur Führung ein. Nur eine Minute später kombinierten Peterhans, Leu, Saggiorato, Buck und Steiger in einer sehenswerten Passstafette zum 6:4. Ein Treffer der selbst in Highlight-Clips Bestand hätte.
Als Saggiorato in der 50. Minute gar das 7:4 markierte war der Zahn gezogen. Trotz hitziger Diskussionen auf dem Feld liessen die Legionäre nichts mehr anbrennen und spielten die Partie abgeklärt zu Ende.
Mit diesem 7:4-Auswärtssieg in Eschenbach holte die Legion Wasserschloss die nächsten drei Punkte im Rennen um den Wiederaufstieg. Ein grosses Dankeschön geht an den Gastgeber für ein intensives und spannendes Spiel, sowie an die mitgereisten Fans, die unser Team lautstark unterstützt haben.
Der Spitzenkampf findet am Samstag, 27. September, um 14:00 Uhr in der Mülimatt in Windisch gegen die Vipers Innerschwyz statt.
Hopp Legion!