Das Herren 1 verdient sich ein Duell gegen Köniz

Nach dem Freilos in der ersten Cuprunde und dem klaren Auftaktsieg in Frenkendorf stand für unser Herren 1 am Samstagmittag die nächste Hürde im Mobiliar Unihockey Cup auf dem Programm. Es ging nach Baselland zum TV Oberwil. Trotz diverser Ferienabwesenheiten konnte ein volles Matchblatt präsentiert werden – dem Förderkader sei Dank.
Bereits vor dem Spiel kam man in den Genuss eines kulturellen Highlights: Stadtführer De Santis zeigte der Equipe bei einem Pre-Game-Walk die schönsten Ecken von Oberwil. Gut gelaunt und mit konzentrierter Stimmung ging es ins Warm-up. Da «Big Man TDV» die Ansprachen diesmal vom Strand aus verfolgte (Anm. d. Red.: Ferien künftig bitte im Juni planen), musste Capitano Baumgartner einspringen. Seine Worte waren zwar weniger poetisch als gewohnt, doch die Marschroute war
klar: von Beginn an Druck machen und keine Zweifel an der Favoritenrolle aufkommen lassen.

Erstes Drittel
Gesagt, getan: Nach gut drei Minuten zappelte der Ball erstmals im Netz. Baumgartner persönlich brachte seine Farben auf Zuspiel seines ehemaligen Juniors Saxer in Führung – ein eher seltenes Tor des Captains. Die Freude währte allerdings nur kurz: Oberwil glich postwendend aus. Doch die Legion fand die passende Antwort. Saggiorato und Allenspach erhöhten auf 4:1, womit die Richtung endgültig
vorgegeben war. Kuriose Szenen dann kurz vor Drittelsende: Das Heim-Sekretariat liess die Sirene
bereits nach 15 Minuten ertönen – offenbar hatte man genug gesehen. Die Schiedsrichter bestanden aber auf vollständiger Spielzeit, und die Legionäre nutzten die «Bonus-Minuten» gnadenlos. Erst traf Buck in Unterzahl, dann durchbrach Jauner mit einem Treffer seinen persönlichen Torfluch. 6:1 zur Pause. Spielerisch war vieles in Ordnung, aber noch nicht alles. Zu viele kleine Unsicherheiten schlichen
sich ins Aargauer Spiel.

Zweites Drittel
Mit dem Vorsatz, sauberer zu agieren, startete man ins Mitteldrittel. Tatsächlich dominierte die Legion klar, liess den Ball laufen und diktierte Tempo und Spielweise. Allein die Chancenverwertung liess zu wünschen übrig: Die tief stehende Basler Defensive und ein starker Torhüter verhinderten Schlimmeres. Nur Lukas Meindl fand den Weg ins Tor – 7:1 nach 40 Minuten.

Drittes Drittel
Im Schlussabschnitt zeigte sich die Legion effizienter. Die Basler Verteidigung konnte den stetigen Druck nicht mehr kompensieren, und die Weissgekleideten nutzten die Räume konsequent aus. Saggiorato, Dauwalder, Buck, Caflisch, Meindl und schliesslich noch Baumgartner der Jüngste schraubten das Skore auf 13:1. Ein klarer Sieg, der nie in Gefahr war, aber der Mannschaft auch aufzeigte, dass es für die nächsten Aufgaben noch mehr Präzision und Konsequenz braucht. Denn die nächste Runde hat es in sich: Mit Floorball Köniz wartet eines der ganz grossen Schwergewichte des Schweizer Unihockeys. Bis dahin stehen letzte Testspiele sowie das Trainingsweekend an – Zeit für den finalen Feinschliff.
Hopp Legion!

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